Halbinsel Samaná

Sonntag, 5. Februar 2023

Halbinsel Samaná

Exotisches Samaná

Einer der beliebtesten Halbinsel weltweit!

Das exotische Samaná ist eine der beliebtesten Halbinseln der Welt. Kokospalmen gibt es hier wie Sand am Meer – andauernd stolpert man über sie hinweg. Die Halbinsel liegt auf einem Gebirgsarm und ist eine Feuchtlandschaft mit einer reichhaltigen, hauptsächlich aus Kokospalmen bestehenden Vegetation. So zwischen sechs bis sieben Millionen Kokospalmen wachsen und gedeihen auf der Halbinsel und produzieren jedes Jahr rund 550 Millionen Kokosnüsse. Bei Wanderungen durch die romantische Bergwelt der Halbinsel findet man immer noch Baumfarne, Bromelien, Tillandsien und auch Orchideen. Samana war nicht immer eine Halbinsel. Es gibt Hinweise, dass bis zu etwa Mitte des neunzehnten Jahrhunderts Samaná vom Rest der Insel getrennt war. Damalige Seekarten zeigten einen Wasserweg von der Bucht von Samaná durch das Yuna-Delta und an die Nordküste nach Rincón. Der Pirat Sir Francis Drake soll angeblich diesen Wasserweg benutzt haben, um den Spaniern zu entkommen. Die Berge sind am westlichen Ende der Halbinsel durch eine flache und sumpfige Ebene, genannt El Gran Estero, von der Nordkordillere getrennt. Diese Ebene war vom Meer überflutet, so dass die Halbinsel Samaná auf allen Seiten vom Meer umgeben war. Schiffe konnten ohne Probleme die tieferen Stellen der Ebene befahren. Im Laufe von Jahrmillionen verschloss Schwemmsand des Río Yuna den Wasserweg.

Die Halbinsel ist 989 km² groß, maximal 23 km breit und 63 km lang und erstreckt sich in Richtung Osten. Ursprünglich ein Kalkgebirge, hat tektonischer Druck das Gestein vielfach in Marmor verwandelt. Das edle Material kommt in den Farben Weiß, Grau, Grün und Rosa vor.

Der höchste Punkt der Halbinsel ist mit 606 Metern der Berg Monte Mesa am Cabo Cabrón im Nordosten. Die Vegetation der Halbinsel ist recht “eintönig”: die sogenannte Feuchtlandschaft wird hauptsächlich von Millionen Kokospalmen bestimmt.

Bei Wanderungen durch die romantische Bergwelt der Halbinsel trifft man immer noch auf Baumfarne, Bromelien, Tillandsien und auch Orchideen.

Historisches Erdbeben

vom 4. August 1946

Am 4. August 1946 um 17:51 UTC erbebte die Halbinsel Samana. Ein Erdbeben der Stärke 8.0 auf der Richterskala richtete schwere Schäden an der gesamten Nordküste bis ins Landesinnere nach Santiago an. Mehr als 100 Todesfälle waren zu beklagen, über 20.000 Menschen wurden obdachlos. Für die Stärke des Bebens konnten relativ wenige Opfer beklagt werden, da das Beben am Nachmittag stattfand und die Menschen, auch bedingt durch den Feiertag, sich im Freien aufhielten. Das Beben war bis nach Haiti und Puerto Rico spürbar.
Bei Matanzita, in der Nähe von Nagua kamen viele Menschen durch den entstanden Tsunami ums Leben. Obwohl die Wellen maximal 4 bis 5 Meter hoch waren, so breiten sich diese über viele Kilometer ins Landesinnere aus und verursachten so starke Schäden, dass die Stadt Nagua aufgegeben werden musste. Das Erdbeben ereignete sich etwa 65 Kilometer vor der Nordostküste der Dominikanischen Republik. Ein Nachbeben gab es 4 Tage später am 8. August um 13:28 UTC. Die Verschiebungen sind heute noch auf der Halbinsel Samana spürbar und hat die geografischen Gegenheiten stark beeinflußt: Der Yuna-Fluss sackte ab und trug dadurch zu einer Verlandung des Wasserweges um die Insel Samaná bei.

Das exotische Samaná ist eine der beliebtesten Halbinseln der Welt. Kokospalmen gibt es hier wie Sand am Meer – andauernd stolpert man über sie hinweg. Die Halbinsel liegt auf einem Gebirgsarm und ist eine Feuchtlandschaft mit einer reichhaltigen, hauptsächlich aus Kokospalmen bestehenden Vegetation. So zwischen sechs bis sieben Millionen Kokospalmen wachsen und gedeihen auf der Halbinsel und produzieren jedes Jahr rund 550 Millionen Kokosnüsse. Bei Wanderungen durch die romantische Bergwelt der Halbinsel findet man immer noch Baumfarne, Bromelien, Tillandsien und auch Orchideen. Samana war nicht immer eine Halbinsel. Es gibt Hinweise, dass bis zu etwa Mitte des neunzehnten Jahrhunderts Samaná vom Rest der Insel getrennt war. Damalige Seekarten zeigten einen Wasserweg von der Bucht von Samaná durch das Yuna-Delta und an die Nordküste nach Rincón. Der Pirat Sir Francis Drake soll angeblich diesen Wasserweg benutzt haben, um den Spaniern zu entkommen. Die Berge sind am westlichen Ende der Halbinsel durch eine flache und sumpfige Ebene, genannt El Gran Estero, von der Nordkordillere getrennt. Diese Ebene war vom Meer überflutet, so dass die Halbinsel Samaná auf allen Seiten vom Meer umgeben war. Schiffe konnten ohne Probleme die tieferen Stellen der Ebene befahren. Im Laufe von Jahrmillionen verschloss Schwemmsand des Río Yuna den Wasserweg. 

Die Halbinsel ist 989 km² groß, maximal 23 km breit und 63 km lang und erstreckt sich in Richtung Osten. Ursprünglich ein Kalkgebirge, hat tektonischer Druck das Gestein vielfach in Marmor verwandelt. Das edle Material kommt in den Farben Weiß, Grau, Grün und Rosa vor.

Der höchste Punkt der Halbinsel ist mit 606 Metern der Berg Monte Mesa am Cabo Cabrón im Nordosten. Die Vegetation der Halbinsel ist recht “eintönig”: die sogenannte Feuchtlandschaft wird hauptsächlich von Millionen Kokospalmen bestimmt.

Bei Wanderungen durch die romantische Bergwelt der Halbinsel trifft man immer noch auf Baumfarne, Bromelien, Tillandsien und auch Orchideen.

Klima & Wetter

Halbinsel Samaná

Das Klima auf der Halbinsel ist tropischer Natur und die Nord-Ost-Passade bringen oft eine erfrischende Brise. Es herrschen angenehme, konstante Tag- und Nachttemperaturen. Auch ist es selten, dass es tagelang regnet.
Die Temperaturen tagsüber liegen im Jahresdurchschnitt bei 27°C und in der Nacht bei 23°C.
Die wärmsten Monate sind der Juni bis August.

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