UNESCO-Erbe der Dominikanischen Republik: Kultur, Natur und lebendige Traditionen

Von Santo Domingos Kolonialstadt über Merengue und Casabe bis zu den Biosphärenreservaten des Südwestens und der Cordillera Central.

Inhalt

Wenn von der UNESCO und der Dominikanischen Republik die Rede ist, denken viele zunächst an die historische Altstadt von Santo Domingo. Tatsächlich ist die Kolonialstadt bislang die einzige dominikanische Stätte auf der offiziellen Welterbeliste. Der Einfluss der UNESCO reicht jedoch wesentlich weiter.

Auch Tänze, Musikstile, religiöse Traditionen und überliefertes Wissen können als immaterielles Kulturerbe anerkannt werden. Merengue und Bachata gehören ebenso dazu wie die Congos von Villa Mella, die Tanztheatertradition der Cocolos und das Wissen um die Herstellung von Casabe. Hinzu kommen zwei große Biosphärenreservate, die sehr unterschiedliche Landschaften schützen: den trockenen Südwesten rund um Jaragua, Bahoruco und den Lago Enriquillo sowie die wasserreichen Gebirgsregionen der Cordillera Central.

Darüber hinaus führt die UNESCO bedeutende dominikanische Archivbestände im Programm „Memory of the World“. Santo Domingo gehört außerdem zum Netzwerk der UNESCO Creative Cities. Eine weitere Gruppe bilden Orte, Nationalparks und historische Anlagen auf der sogenannten Tentativliste. Sie sind mögliche Kandidaten für eine spätere Aufnahme in die Welterbeliste, besitzen diesen Status bislang jedoch nicht.

Damit entsteht ein vielschichtiges Bild: Das UNESCO-Erbe der Dominikanischen Republik besteht nicht nur aus Gebäuden, sondern ebenso aus Landschaften, Musik, Tanz, religiösen Bräuchen, historischem Wissen und schriftlichen Zeugnissen. Der folgende Überblick ordnet die verschiedenen Programme ein und zeigt, was tatsächlich anerkannt ist – und was bislang nur als Kandidat geführt wird.

Im geschützten Teil lesen Sie …

… welche Stätten, Traditionen, Biosphärenreservate und Dokumentenbestände der Dominikanischen Republik von der UNESCO anerkannt sind, welche Orte nur auf der Tentativliste stehen und wie sich Welterbe, immaterielles Kulturerbe und Biosphärenreservate voneinander unterscheiden.

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